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Paritätische Positionierung für eine soziale Wohnungspolitik

Vor dem Hintergrund des Mangels an bezahlbarem und passendem Wohnraum in städtischen bzw. ländlichen Gebieten, welcher zu Lasten von Menschen in besonderen Lebenslagen und sozialen Trägern geht, fordert der Paritätische mehr bezahlbaren Wohnraum, die Schaffung gleichberechtigter Zugänge zu Wohnraum, die Sicherung bestehenden Wohnraums und die Förderung eines inklusiven Gemeinwesens.

Der Verbandsrat des Paritätischen Gesamtverbandes hat in seiner Sitzung vom 22. September 2017 die beigefügte Paritätische Positionierung für eine soziale Wohnungspolitik beschlossen.

Darin fordert der Paritätische:

- Es soll mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, indem ein gemeinnütziger Wohnungssektor wieder eingeführt, der soziale Wohnungsbau verstärkt und der Boden sozial gerecht vergeben wird.

- Zur Schaffung gleichberechtigter Zugänge zu Wohnraum soll der Zugang besonderer Bedarfsgruppen verbessert und barrierefreier Wohnraum sichergestellt werden.

- Um bestehenden Wohnraum zu sichern, ist der Wohnungsverlust vorzubeugen, die mietrechtliche Situation von sozialen Trägern zu verbessern, das Wohngeld anzupassen, die Angemessenheit der Kosten der Unterkunft realitätsgerecht zu definieren und die Energiekosten sozial zu gestalten.

- Inklusive Gemeinwesen sollen gefördert werden, indem Nachbarschaften gestaltet und die Mobilität verbessert werden.


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